Hohes Suchvolumen bedeutet nicht automatisch gutes Keyword
Ein Begriff kann sehr häufig gesucht werden und trotzdem ungeeignet sein – etwa weil die Menschen dahinter etwas anderes suchen, als du anbietest. Umgekehrt heißt das nicht, nur Begriffe mit wenig Wettbewerb zu nehmen. Miss jeden Begriff an mehreren Kriterien:
- passt zum Angebot
- passende Suchintention
- realistische Konkurrenz
- klarer Nutzen für potenzielle Kunden
- passende Landingpage vorhanden oder sinnvoll erstellbar
Interessant ist ein Keyword, wenn diese Punkte zusammenpassen – nicht, wenn eine einzelne Zahl hoch oder niedrig ist.
Was ist eine Keyword-Recherche?
Keyword-Recherche bedeutet, relevante Suchanfragen zu finden und zu bewerten, über die potenzielle Nutzer bei Google nach Informationen, Produkten oder Dienstleistungen suchen. Sie beantwortet zwei Fragen: Wonach wird gesucht – und welche dieser Suchen sind für dein Geschäft relevant genug für eine eigene Seite?
Zwei Begriffe werden dabei oft vermischt. Eine Suchanfrage ist das, was ein Mensch tatsächlich bei Google eintippt – inklusive Tippfehlern, Zusätzen und ungewöhnlichen Formulierungen. Ein Keyword ist der Begriff, den du daraus ableitest, um ähnliche Suchanfragen zu bündeln. Im Alltag werden beide Wörter synonym benutzt – hilfreich ist zu wissen, dass hinter einem Keyword meist viele echte Formulierungen stehen.
Die 5 Fragen, die du bei jedem Keyword stellen solltest
Diese fünf Fragen sind der Kern jeder Keyword-Analyse. Kannst du sie für einen Begriff beantworten, weißt du, ob und wie du ihn bearbeitest.
1. Passt der Begriff wirklich zu meinem Angebot?
Begriffe, die nur thematisch verwandt klingen, führen oft zu Besuchern, denen du gar nicht weiterhelfen kannst.
2. Welche Suchintention steckt dahinter?
Will jemand etwas wissen, vergleichen oder beauftragen? Das entscheidet, welche Art von Seite sinnvoll ist.
3. Wie häufig wird ungefähr danach gesucht?
Suchvolumen gibt eine Größenordnung. Es ist eine Schätzung und kein Versprechen über Besucherzahlen.
4. Wie stark ist die Konkurrenz?
Wer steht auf Seite 1 und wie gut beantworten diese Seiten die Frage? Daraus ergibt sich der realistische Aufwand.
5. Welche konkrete Seite soll dafür ranken?
Ohne klare Zuordnung entstehen mehrere ähnliche Seiten, die dasselbe Thema halb abdecken.
Wo findest du Keyword-Ideen?
Für den Anfang brauchst du keine teuren Werkzeuge – fünf Quellen reichen.
Google-Suche
Die Suche selbst ist die naheliegendste Quelle: die Vorschläge während der Eingabe (Autocomplete), die ähnlichen Suchanfragen am Ende der Ergebnisseite, die tatsächlich rankenden Ergebnisse und – soweit eingeblendet – häufig gestellte Fragen. Wichtig: Nicht jede angezeigte Variante ist automatisch ein gutes Keyword. Sie zeigen, was Google für verwandt hält, nicht, was für dein Angebot relevant ist.
Google Search Console
Ist deine Website online, hast du dort eine Datenquelle, die kein externes Tool ersetzen kann: Du siehst, über welche Suchanfragen bereits Impressionen und Klicks entstehen – oft auch Begriffe, an die du nicht gedacht hast. Wie du diese Daten liest, erklärt Google Search Console verstehen.
Konkurrenz
Ein Blick auf die Suchergebnisse zeigt viel: Welche Seiten ranken, welche Themen decken sie ab, welche Seitentypen und Keywords sind öffentlich sichtbar? Daraus lassen sich Lücken erkennen.
Wichtig: Öffentlich sichtbare Konkurrenzrankings beweisen weder Kunden noch Umsatz noch Conversions.
Keyword- und SEO-Tools
Tools liefern Suchvolumen-Schätzungen, ähnliche Begriffe, Wettbewerbswerte und Keyword-Ideen. Beachte: Werte von Drittanbietern sind Schätzungen und können sich zwischen zwei Tools deutlich unterscheiden. Sie eignen sich für Größenordnungen, nicht als exakte Wahrheit.
Eigene Kundenfragen
E-Mails, Telefonate, Angebote und Gespräche. Kunden formulieren ihr Problem fast immer anders als du – und genau diese natürliche Sprache tippen sie später bei Google ein.
Suchvolumen richtig verstehen
Suchvolumen zeigt, wie oft ein Begriff ungefähr gesucht wird. Es ist keine Garantie dafür, wie viele Menschen deine Website erreichen: Dazwischen liegen Position, Snippet, Wettbewerb und die Frage, ob deine Seite zur Absicht passt.
Keyword A
ca. 20.000 Suchanfragen
Sehr allgemein. Dahinter stehen viele Absichten – die wenigsten passen zu einem konkreten Angebot.
Keyword B
ca. 500 Suchanfragen
Spezifischer und nah am Angebot. Die Absicht ist klar erkennbar.
Ein bewusst vereinfachtes Beispiel mit erfundenen Zahlen. Keyword B kann geschäftlich relevanter sein, bringt aber nicht zwangsläufig mehr Kunden. Was sinnvoll ist, hängt vom konkreten Angebot ab.
Suchintention – was will der Nutzer wirklich?
Die Suchintention ist der wichtigste Filter der Recherche. Vier grobe Typen reichen für die Praxis:
Informational
Der Nutzer möchte etwas wissen oder verstehen.
Commercial Investigation
Der Nutzer vergleicht oder informiert sich vor einer Entscheidung.
Transactional
Der Nutzer möchte etwas kaufen, buchen oder beauftragen.
Navigational
Der Nutzer sucht gezielt nach einer bestimmten Marke oder Website.
Beispiele aus meinem eigenen Themenbereich:
- „Was ist SEO?“ – reine Information
- „SEO Agentur Kosten“ – Kosten- und Entscheidungsinformation
- „SEO Agentur prüfen“ – ein konkretes Problem, das bewertet werden soll
- „Google Search Console“ – je nach Formulierung Information, Anleitung oder gezielter Aufruf des Tools
Daraus folgt: Zwei Keywords können ähnlich klingen und trotzdem eine andere Seite benötigen. Wenn du unsicher bist, sieh dir an, welche Art von Seiten Google für den Begriff ausspielt.
Shorttail und Longtail Keywords
Shorttail sind kurze, breite Begriffe wie „SEO“: häufig gesucht, meist stark umkämpft und ohne erkennbare Absicht.
Longtail sind längere Suchanfragen wie „SEO selber machen für kleine Unternehmen“: klarere Absicht, meist kleineres Suchvolumen.
Was daraus nicht folgt: dass Longtail immer leichter oder besser ist. Auch spezifische Begriffe können umkämpft sein. Die fünf Fragen von oben helfen hier mehr als eine pauschale Regel.
Konkurrenz richtig analysieren
Die Suchergebnisseite ist die ehrlichste Wettbewerbsanalyse. Sieh dir für jeden wichtigen Begriff an:
- Wer steht auf Seite 1?
- Welche Art von Seiten rankt – Startseiten, Leistungsseiten, Ratgeber, Shops oder Tools?
- Wie umfassend wird die Suchintention dort beantwortet?
- Fehlt etwas, das du besser oder verständlicher erklären könntest?
Besonders wichtig: Versuche nicht, einen großen Anbieter wie Wix, IONOS oder Squarespace für all deren Keywords zu kopieren. Große Unternehmen ranken auch für viele Marken-, Login-, Produkt- und allgemeine Informationsthemen, die mit deinem Angebot nichts zu tun haben.
Nicht jedes Keyword, das einem starken Wettbewerber Traffic bringt, passt auch zu deinem Geschäftsmodell. Geh fremde Keywordlisten deshalb gefiltert durch: interessant ist nur, was zu dir passt.
Warum das größte Keyword nicht immer das beste ist
Begriffe wie „Website“, „Websites“ oder „Homepage“ haben ein sehr großes Suchvolumen – und genau deshalb eine extrem breite Suchintention: Definitionen, Anbieter, Login-Seiten, Preise, Bilder. Eine einzelne Seite kann das kaum sinnvoll beantworten.
Spezifischere Begriffe wie „Website selbst erstellen“, „Website mit KI selbst erstellen“ oder „Website bei Google sichtbar machen“ beschreiben dagegen ein konkretes Anliegen. Ob eine Seite dafür rankt, hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich nicht versprechen – aber die Frage ist beantwortbar.
Ein Keyword braucht die passende Landingpage
Der häufigste Fehler nach der Recherche: Alle Begriffe landen auf der Startseite. Die kann aber nicht gleichzeitig die beste Antwort auf „Was kostet SEO?“ und „Wie lese ich die Search Console?“ sein. Jede eigenständige Suchintention braucht eine zuständige Seite.
Bei GoogleLead sieht das zum Beispiel so aus:
- „SEO selber machen“ → /seo-selber-machen
- „SEO Kosten“ → /seo-kosten
- „Google Search Console verstehen“ → /google-search-console-verstehen
- „Website bei Google sichtbar machen“ → /website-bei-google-sichtbar-machen
So entsteht das Prinzip Keyword → Suchintention → Seite. Gegenprobe: nicht für jede minimale Variante eine neue Seite bauen – sonst entstehen viele halbfertige statt weniger guter.
Wann brauchen zwei Keywords dieselbe Seite?
Wenn die Suchintention nahezu identisch ist, lassen sich mehrere Keywordvarianten auf einer Seite abdecken. „SEO selber machen“ und „SEO selbst machen“ meinen dasselbe Anliegen. Dafür braucht es normalerweise keine zwei fast identischen Seiten.
Wann brauchen zwei Keywords unterschiedliche Seiten?
Sobald die Suchabsicht klar auseinandergeht. „SEO Kosten“, „SEO selber machen“ und „SEO Agentur prüfen“ klingen verwandt, sind aber drei Fragen: Was kostet es? Wie mache ich es selbst? Arbeitet mein Dienstleister gut? Drei eigenständige Seiten können hier sinnvoll sein.
Eine starre Regel gibt es nicht. Praktikable Prüfung: Könntest du beide Anliegen in einem Text wirklich gut beantworten?
Keyword-Kannibalisierung vermeiden
Kannibalisierung kann entstehen, wenn mehrere eigene Seiten dieselbe oder fast dieselbe Suchintention bedienen. Google muss dann entscheiden, welche gemeint ist – nicht immer stabil. Mögliche Hinweise:
- die rankende URL wechselt für denselben Begriff
- mehrere sehr ähnliche Seiten behandeln dasselbe Thema
- die interne Struktur ist unklar, es gibt keine erkennbar zuständige Seite
- Titles und H1 verschiedener Seiten sind fast identisch
Zwei Seiten zu einem Keyword sind aber nicht immer schlecht – etwa Ratgeber- und Leistungsseite mit unterschiedlicher Zielgruppe. Problematisch wird es, wenn beide dasselbe versprechen.
Keywords auf Title, H1 und Text verteilen
Steht die Zuordnung, ist der Rest unspektakulär: Verwende das primäre Thema natürlich im Title, in der H1, in der Einleitung, in passenden Zwischenüberschriften und im Inhalt. Varianten und verwandte Begriffe ergänzt du dort, wo sie ohnehin hingehören.
Was du nicht brauchst:
- eine bestimmte Keyword-Dichte in Prozent
- dasselbe Keyword zwanzigmal im Text
- versteckten Text
- unnötiges Keyword-Stuffing
Schreib für Menschen – dann kommen die passenden Begriffe fast von selbst vor.
Die 7 Schritte einer einfachen Keyword-Recherche
- 1
Angebot und Zielgruppe definieren
Was bietest du konkret an, für wen, und in welcher Region oder Nische? Alles Weitere baut darauf auf.
- 2
Erste Themen und Kundenfragen sammeln
Schreibe auf, welche Fragen dir Kunden regelmäßig stellen – in ihren Worten, nicht in deiner Fachsprache.
- 3
Keyword-Ideen recherchieren
Ergänze die Liste über die Google-Suche, die Search Console, einen Blick auf die Konkurrenz und – falls vorhanden – Keyword-Tools.
- 4
Suchintention prüfen
Sieh dir für wichtige Begriffe an, welche Art von Seiten Google aktuell ausspielt. Das zeigt, was Nutzer bei dieser Suche erwarten.
- 5
Suchvolumen und Konkurrenz einordnen
Beides sind Orientierungswerte. Sie helfen bei der Priorisierung, sie ersetzen aber keine inhaltliche Bewertung.
- 6
Keywords bestehenden oder neuen Seiten zuordnen
Jede eigenständige Suchintention bekommt genau eine zuständige Seite. Varianten derselben Intention werden gebündelt.
- 7
Nach Veröffentlichung Search Console beobachten
Über Wochen und Monate: Für welche Suchanfragen entstehen Impressionen, wo passen Seite und Begriff noch nicht zusammen?
Du brauchst für den Anfang keine Tabelle mit tausenden Keywords. Eine klare Liste mit relevanten Themen und einer sinnvollen Seitenzuordnung ist häufig hilfreicher.
Ein einfaches Keyword-Mapping
Ein Keyword-Mapping hält fest, welches Thema auf welche Seite gehört – drei Spalten reichen:
| Keyword / Thema | Suchintention | Zielseite |
|---|---|---|
| SEO selber machen | Anleitung | /seo-selber-machen |
| SEO Kosten | Kosten verstehen | /seo-kosten |
| SEO Agentur prüfen | bestehende Betreuung kontrollieren | /seo-agentur-pruefen |
| Google Search Console verstehen | Daten verstehen | /google-search-console-verstehen |
| Website bei Google sichtbar machen | Sichtbarkeitsproblem lösen | /website-bei-google-sichtbar-machen |
Das sind Beispiele aus meinem eigenen Projekt und keine allgemeine Keyword-Vorgabe. Für dein Angebot sehen Themen, Intentionen und Seiten anders aus.
Welche Keywords solltest du zuerst bearbeiten?
Sinnvoll priorisieren heißt, mehrere Faktoren nebeneinanderzulegen statt eine Formel anzuwenden:
- Relevanz zum Angebot
- Suchintention und ob du sie bedienen kannst
- vorhandene Seite oder Aufwand für eine neue Seite
- Wettbewerb im Suchergebnis
- vorhandene Impressionen in der Search Console
- geschäftliche Bedeutung des Themas
Suchvolumen ist nur ein Faktor. Oft lohnt der Start mit Themen, bei denen bereits eine passende Seite existiert und nur nachgeschärft werden muss.
Bestehende Keyword-Chancen in Search Console finden
Ist deine Website schon länger online, liegen dort oft die schnellsten Ansatzpunkte. Interessant wird eine Suchanfrage, wenn mehrere Punkte zusammenkommen:
- es entstehen viele relevante Impressionen
- die Position ist noch nicht optimal
- die vorhandene Seite passt grundsätzlich zum Thema
- es gibt wenig Klicks trotz relevanter Sichtbarkeit
Dann lohnt eine gezielte Prüfung der Seite – etwa, ob sie die Suchintention wirklich trifft. Wie du Berichte, Zeiträume und Kennzahlen dort liest: Search-Console-Daten richtig verstehen.
5 häufige Fehler bei der Keyword-Recherche
1. Nur nach Suchvolumen auswählen
Die größte Zahl in der Tabelle sagt nichts darüber aus, ob der Begriff zu deinem Angebot passt.
2. Jeden Begriff auf die Startseite packen
Die Startseite kann nicht gleichzeitig die beste Antwort auf sehr unterschiedliche Fragen sein.
3. Für jede Variante eine eigene Seite erstellen
Fast identische Seiten helfen weder Nutzern noch Google – und erschweren die interne Struktur.
4. Suchintention ignorieren
Eine Verkaufsseite für eine reine Informationssuche passt selten, auch wenn das Keyword formal enthalten ist.
5. Wettbewerber-Keywords ungeprüft kopieren
Große Wettbewerber ranken für tausende Themen – darunter Marken-, Login- und Produktbegriffe. Nicht jedes davon ist für dein Geschäft relevant, und vieles ist ohne vergleichbare Bekanntheit ohnehin schwer erreichbar.
Unsicher, ob deine Themen überhaupt gefunden werden? Ein Blick auf die Ursachen fehlender Sichtbarkeit: Website bei Google sichtbar machen. Und wer eine Agentur beauftragt hat, kann die Keyword-Auswahl dort ebenfalls hinterfragen – SEO-Agentur prüfen zeigt, worauf es dabei ankommt. Was solche Leistungen üblicherweise kosten, ist unter SEO-Kosten eingeordnet.
Meine Erfahrung aus eigenen Projekten
Bei meinen eigenen Projekten war die Keyword-Recherche ein wichtiger Schritt, weil ich dadurch nicht mehr versucht habe, alle Themen über eine einzige Seite abzudecken. Stattdessen konnte ich relevanten Suchintentionen eigene, klar strukturierte Seiten zuordnen.
Bei zwei eigenen Projekten habe ich innerhalb von rund sechs Monaten Top-5-Platzierungen für ausgewählte relevante Suchbegriffe erreicht.
Das ist meine persönliche Projekterfahrung und keine Garantie. Wettbewerb, Website, Thema und Ausgangslage unterscheiden sich.
Meine bisherigen Projekte und Ergebnisse ansehen
Keywords gemeinsam prüfen
Im kostenlosen 30-Minuten-Check sehen wir uns gemeinsam an, wo du bei deinen Suchbegriffen stehst:
- dein Angebot und deine Zielgruppe
- deine bestehende Website
- öffentlich sichtbare Keywords
- deine Konkurrenz im Suchergebnis
- die Suchintentionen hinter wichtigen Begriffen
- vorhandene Seiten und ihre Zuordnung
- deine Search Console per Bildschirmfreigabe
- drei nächste Prioritäten
Das ist eine gemeinsame Einschätzung, keine vollständige Keyword-Recherche und kein schriftlicher Keyword-Bericht. Mehr zum Ablauf: kostenloser Website- und SEO-Check.
Keywords & Website kostenlos prüfen30 Minuten · kostenlos · unverbindlich
Wenn du die Keyword-Recherche selbst lernen möchtest
Im 1:1 Mentoring arbeiten wir 60 Minuten per Bildschirmfreigabe an deinem Projekt. Mögliche Themen:
- Keyword-Ideen finden
- Konkurrenz analysieren
- Suchvolumen verstehen
- Suchintention bestimmen
- Keyword der passenden Landingpage zuordnen
- Search Console prüfen
- neue Unterseiten planen
- Umsetzung in Lovable
60 Minuten · 120 EUR · keine laufende SEO-Betreuung
Mehr zum 1:1 MentoringHäufige Fragen zur Keyword-Recherche
Was ist eine Keyword-Recherche?
Eine Keyword-Recherche ist der Vorgang, relevante Suchanfragen zu finden und zu bewerten, über die potenzielle Nutzer bei Google nach Informationen, Produkten oder Dienstleistungen suchen. Dabei geht es nicht nur ums Sammeln, sondern auch darum, die Suchintention einzuordnen und zu entscheiden, welche Seite diese Frage beantworten soll.
Wie finde ich die richtigen Keywords für meine Website?
Starte bei deinem Angebot und den Fragen, die dir Kunden stellen. Ergänze Ideen aus der Google-Suche, der Search Console und einem Blick auf die Konkurrenz. Bewerte dann jeden Begriff: Passt er zum Angebot, welche Absicht steckt dahinter, wie umkämpft ist er und welche Seite soll dafür gefunden werden? Relevanz ist wichtiger als eine lange Liste.
Welche kostenlosen Möglichkeiten gibt es, Keywords zu finden?
Die Google-Suche liefert mit Autocomplete, verwandten Suchanfragen und den rankenden Ergebnissen viele Ideen. Ist deine Website online, zeigt die Google Search Console, über welche Suchanfragen bereits Impressionen und Klicks entstehen. Dazu kommen eigene Kundenfragen aus E-Mails und Telefonaten.
Was bedeutet Suchvolumen bei Keywords?
Suchvolumen beschreibt, wie häufig ein Begriff ungefähr gesucht wird – meist als Monatsdurchschnitt. Es ist eine Orientierung, keine Zusage darüber, wie viele Menschen deine Website erreichen. Werte verschiedener Tools können abweichen, weil sie auf unterschiedlichen Hochrechnungen beruhen.
Ist ein Keyword mit hohem Suchvolumen automatisch besser?
Nein. Ein häufig gesuchter Begriff kann breit oder inhaltlich unpassend sein. Entscheidend ist, ob er zum Angebot passt, welche Suchintention dahintersteckt, wie realistisch der Wettbewerb ist und ob eine passende Seite existiert oder sinnvoll erstellbar ist.
Was ist die Suchintention eines Keywords?
Die Suchintention beschreibt, was ein Nutzer mit seiner Suche eigentlich erreichen möchte: etwas wissen (informational), vor einer Entscheidung vergleichen (commercial investigation), etwas kaufen oder beauftragen (transactional) oder gezielt eine Website ansteuern (navigational). Ähnlich klingende Keywords können unterschiedliche Intentionen haben und deshalb unterschiedliche Seiten benötigen.
Was sind Longtail-Keywords?
Longtail-Keywords sind längere, spezifischere Suchanfragen wie „SEO selber machen für kleine Unternehmen“. Sie werden meist seltener gesucht, lassen die Absicht aber klarer erkennen. Automatisch leichter oder besser sind sie nicht – auch spezifische Begriffe können stark umkämpft sein.
Brauche ich für jedes Keyword eine eigene Seite?
Nein. Wenn mehrere Varianten dieselbe Suchintention bedienen, reicht eine gute Seite. Eigene Seiten sind sinnvoll, wenn sich die Suchabsicht klar unterscheidet – etwa bei „SEO Kosten“ und „SEO selber machen“. Für jede Formulierungsvariante eine neue Seite zu bauen, führt eher zu schwachen Seiten.
Wie finde ich Keywords meiner Konkurrenz?
Vieles lässt sich direkt in der Google-Suche beobachten: Welche Seiten ranken, welche Seitentypen sind das, welche Inhalte decken sie ab? Zusätzlich zeigen SEO-Tools geschätzte Rankings fremder Domains. Wichtig: Öffentlich sichtbare Rankings belegen weder Kunden noch Umsatz oder Conversions – und nicht jedes Keyword eines Wettbewerbers passt zu deinem Geschäftsmodell.
Kann GoogleLead meine Keywords für mich recherchieren?
Im kostenlosen Check können wir bestehende Keywords, Konkurrenz und mögliche Themen gemeinsam grob einordnen. Eine vollständige laufende Keyword-Recherche oder SEO-Betreuung übernimmt GoogleLead nicht. Im 1:1 Mentoring zeige ich dir, wie du die Recherche selbst durchführst.